CDCover 2017-01-22

Lebenslinien – Joseph Haas und Franz Liszt im Portrait

Über Lebenslinien

Seit vielen Jahren setzt Gerit Lense sich in ihren Konzerten für die Verbreitung des Klavierwerkes von Joseph Haas ein. Zwei Solo CDs hat sie dazu bereits bei Cavalli Records eingespielt.

Was ist das Konzept hinter dieser CD?
Mein Konzept ist es, diese beiden wunderbaren Musiker und Komponisten in ihrer Persönlichkeit und ihrem Kompositionsstil zu beleuchten, und vor allem, sie in ihrem lebensgeschichtlichen Hintergrund in den verschiedenen Altersstufen zu begleiten.

Werke

Joseph Haas (1879–1960)
Neun Hausmärchen, op.53
Sonatine G-Dur, op.94/3
Sonatine F-Dur, op.94/4

Franz Liszt (1811 – 1886)
Die Trauergondel – La lugubre gondola, S200/1
Trübe Wolken – Nuages gris , S199
Schlaflos! Frage und Antwort – Nocturne, S203i
Ballade No. 2 h-Moll, S171
Vallée d ‚Obermann aus Années de pèlerinage: Suisse, S160/6

Biografie

Ausbildung:

Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Gerit Lense bereits mit 5 Jahren am Wiesbadener Konservatorium und in Mainz bei den Konzertpianisten Hildegard Stenda und Wilhelm Ohmen.
Nachdem ihre Familie nach Mannheim übersiedelte nahm sie Unterricht bei Werner Feyrer.
An den einzigen zwei Wettbewerben, an denen sie teilnahm (Kiwaniswettbewerb Mannheim, Wettbewerb des Klavierhaus Schulz Wiesbaden) ging sie als Preisträgerin hervor.

Nach ihrem Abitur ging sie an die Staatliche Hochschule für Musik und Kunst nach Stuttgart und studierte Hauptfach Klavier bei Frau Prof. Renate Werner, und nach ihrem Diplom weiter in einem künstlerischen Aufbaustudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München bei Frau Prof. Margarita Höhenrieder und Ayami Ikeba.
Dazwischen erweiterte sie Ihre technischen und musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten in einem Auslandsstudium am Conservatorio Superior Municipal de Musica bei Maria Jesus Crespo.

Künstlerische Fortbildungen und Meisterkurse besuchte sie bei:
Karl Heinz Kämmerling, Jürgen Uhde, Vladimir Pseisahov, Edith Picht- Axenfeld, Elza Kolodin, Konrad Elser, Andras Hamary, Nina Svetlanova, Elena Camarene , Friedmann Kessler u.a.

Gelegentlich ergänzende und weiterbildende Studien nimmt sie bei Prof. Bernd Glemser.

Gerit Lense war Stipendiatin der Richard Wagner Stiftung

Künstlerische Tätigkeit:

Gerit Lense machte sich sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin und Liedbegleiterin einen Namen.
Als Kammermusikerin arbeitete sie mit dem ukrainischen Geiger Artur Medvedev zusammen und gab diverse Konzerte in München und in der Reihe der Emmeringer Bürgerhauskonzerte.

Als Liedbegleiterin trat sie in München (u.a. Gasteig), Bern, Oettingen und Bad Füssing auf.

Als Solistin hatte sie bisher unter anderem z.B.
Auftritte (Klavierkonzert) mit dem Radio Symphonieorchester Pilsen.
Klavierabende in diversen Kulturreihen z.B. wiederholt bei den Rieser Kulturtagen oder in der Reihe der Illinger Rathauskonzerte, in der Staatsbibliothek München sowie in Spanien.

2008 wurde sie als Solistin (Klavierkonzert) mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker in der Philharmonie im Gasteig in München engagiert.

Auch hatte sie wiederholt solistische Rundfunkaufnahmen beim Bayerischen Rundfunk.

Seit einigen Jahren setzt sie sich zur Verbreitung des Klavierwerkes von Joseph Haas ein.
Hierfür spielte sie bereits zwei Solo CDs bei der Plattenfirma Cavalli Records ein, die 2004 und 2009 im Handel erschienen sind.

Charakteristiken:

“Ihr Feingefühl lässt sie sowohl zu einer begnadeten Solistin als auch zu einer nuancenreichen Duopartnerin werden“ (NMZ)

“…Sensibilität und dem Gespür für Sanglichkeit, Linie und großem Atem, ausgefeilter Technik und subtiler Anschlagskultur…“ (Saarbrücker Zeitung)

“….konnte die Pianistin mit Klangsicherheit, makeloser Virtuosität und Einfühlsamkeit für gesangliche Melodik das Publikum bezaubern…“ (Saarbrücker Zeitung)

“Gerit Lense scheint die ganze Palette des Weltschmerzes in ihren Fingern zu haben…“ (Rieser Nachrichten)

„… schöpfte die Pianistin die klanglichen Möglichkeiten ihres Instruments voll aus und verband wuchtige Akkorde mit perlenden Läufen und rhythmischen Finessen“ (SZ)

„…die musikalischen Kostproben aus dem Klavierwerk…souverän serviert von Gerit Lense…“ (SZ)

“ gelang ihr die Darstellung der in liedhafter Melodik romantisch schwärmenden Spielereien durch die ausgeprägte Gestaltung der reizenden Modulationen besonders eindringlich…“ (Rieser Nachrichten)

„…bewältigte die Interpretin mit höchster Konzentration und meisterlichem Spiel…“ (Rieser Nachrichten)

„ Die Sonate (Haas, op. 46 a- Moll), die geradezu symphonische Ausmaße hatte, nicht nur wegen der 45 Minuten Länge, sondern auch aufgrund der hohen technischen Anforderungen, bewältigte die Interpretin mit höchster Konzentration und meisterlichem Spiel“ (Rieser Nachrichten 2007)

„…su version de mi Sonatinne que usted interpreta expresando el espiritu que yo quise infundir a la musica y que pone en evidencia su excelente tecnica pianistica“

„…ihre Version meiner Sonatine, in der sie den Geist ausdrücken, den ich in die Musik hineinlegen wollte und die ihre exzellente pianistische Technik unter Beweis stellt“
(Xavier Montsalvatge – katalanischer Komponist (1911-2002) in einem Brief von 1999)“

Discografie

Seit vielen Jahren setzt Gerit Lense sich in ihren Konzerten für die Verbreitung des Klavierwerkes von Joseph Haas ein. Erhältlich sind ihre CDs sowohl im Fachhandel als auch bei www.cavalli-records.de,  über die Joseph-Haas-Gesellschaft und diese Website (Kontaktformular). Folgende Solo CDs sind bisher erschienen:

 

CD-Cover-4-g - Kopie

Joseph Haas
Klavierwerke II
CCD 145
EAN 4028183001450

CD-Cover-1 - Kopie

Joseph Haas Konzert
auf Schloss Reimlingen
vom 28. April 2002

CD Cover 2 Kopie 1

Joseph Haas
Orchesterkonzert
Livemitschnitt
vom 20. März 1999

CD Cover 3 g Kopie 1

Joseph Haas
Klavierwerke
CCD 135
EAN 4028183001450

Pressestimmen

Gerit Lense ist nicht nur in einigen Platten vertreten sondern hat auch ein Echo bei der Presse hinterlassen.

  • Musikalischer Revolutionär und „Spitzweg der modernen Klaviermusik“

    Gerit Lense spielt Werke des aus Maihingen stammenden Joseph Haas   (emy) Wieder zeigte es sich, dass der intime Schlosssaal in Reimlingen nicht nur eine wunderbare Kulisse, sondern auch den akustisch fassbaren Rahmen für ein Klavierkonzert bietet. Deshalb war es sicher ein guter Griff der Joseph-Haas-Gesellschaft, vertreten durch den Enkel des Komponisten, Wolfgang Haas, den […]

  • Zwanglose Offenheit

    Die Staatsbibliothek würdigt den Komponisten Joseph Haas   Dass ein heutiger Pop- Hit um die Welt tingelt, ist kein Wunder. Aber dass die Messe eines Münchner Komponisten auf chinesisch, koreanisch und sogar Kisuaheli erklingt, schon. Ihr Schöpfer war Joseph Haas , der den Erfolg 1930 als „Speyrer Dom-Festmesse“ komponierte. Haas zeigt, dass Musikgeschichte nicht nur […]

  • Gerit Lense spielt im Reimlinger Schloss

    (emy). Die Joseph- Haas- Gesellschaft veranstaltet immer wieder Konzerte an verschiedenen Orten im Ries, um an den in Maihingen geborenen Lehrersohn zu erinnern, der nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau der Münchner Musikhochschule maßgeblich betrieb und deren Präsidentschaft er angetragen bekam. Er war einer der gefragtesten Kompositionslehrer seiner Zeit und hinterließ eine ansehnliche Vielfalt an […]

  • Übermütiges Spiel mit Klängen

    Das Radio Symphonie-Orchester Pilsen spielt Werke des 20. Jahrhunderts zu Ehren des Komponisten Joseph Haas Gräfelfing – Einen ganzen Abend nur Orchesterwerke des zwanzigsten Jahrhunderts geboten zu bekommen, schreckt offenbar immer noch viele Menschen von einem Konzertbesuch ab. Nur ungern begeben sie sich auf neues klangliches Terrain, weg von ihren gewohnten klassischen Höreindrücken. So blieb […]

  • Liebe und Leidenschaft

    Eine spanische Soiree mit Artur Medvedev und Gerit Lense   Spanischen Komponisten ist die Soiree gewidmet, zu der Artur Medvedev (Violine) und Gerit Lense (Klavier) am 26. Oktober einladen. Die Stücke, die die beiden jungen Musiker spielen, sind hierzulande in dieser Besetzung eher selten zu hören. Manuel de Fallas „Suite populaire espagnole“ greift allerdings auf […]

„In der von Gerit Lense sehr farbig angelegten Sonatine d-Moll gelang ihr die Darstellung der in liedhafter Melodikromantisch schwärmenden Spielereien durch die ausgeprägte Gestaltung besonders eindringlich“
(Rieser Nachrichten 2007)

Fotos

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