Duo Clarivier

Über

2013 haben sich zwei Musikerpersönlichkeiten gefunden: die Pianistin Gerit Lense und der Klarinettist Markus Renhart. Zwei Künstler, denen es darum geht, Menschen mit ihrer Musik zu berühren.


Diese beiden Musiker vertiefen sich leidenschaftlich in ihre musikalische Vorbereitungsarbeit und loten intensiv jeden einzelnen Ausdruck der Musik aus bis der vollkommende Einklang zwischen den aufzuführenden Werken und ihren individuellen Musikerpersönlichkeiten gefunden ist. Herausgekommen ist ein Programm, das der hohen musikalischen Sensibilität und der faszinierenden Virtuosität beider Künstler gerecht wird. Der Spannungsbogen reicht von der Klassik bis in die Gegenwart mit Komponisten aus Österreich, Deutschland, Amerika und Frankreich – und alle Werken bekommen in der Interpretation des Duo Clarivier eine besonders berührende Facette.


Das Duo Clarivier startet in der Klassik mit einer eigenen Bearbeitung der Violinsonata D. 384 des 19-jährigen Schubert, dann folgen die Variationen opus 33 von Carl Maria von Weber in virtuoser Klarinettenromantik. Mit dem Tango Nuevo des Wasserburger Komponisten Peter Ludwig wird das Publikum in die bayrisch-lateinamerikanische Gegenwart geführt. Die Reise geht weiter nach Frankreich zu Milhauds Scaramouche, einer Auftragskomposition für die Pariser Weltausstellung 1937. Nach seinen Aussagen ein Stück, das ihm „große Schwierigkeiten bereitete“, sich dann aber zu Milhauds am meisten gespielten und arrangierten Werk entwickelte. Am Ende stehen die 3 Preludes von George Gershwin, ursprünglich für Klavier geschrieben, für die amerikanische klassische Musik des frühen 20. Jahrhunderts mit Elementen des Jazz und Blues.


„Es ist uns ein Anliegen, die Zuhörer in die innersten Gefühlswelten der einzelnen Werke mit hineinzunehmen.  Dadurch, dass im aktuellen Programm in mehreren Werken lateinamerikanisches Lebensgefühl und seine typischen Rhythmen  zu hören sind – mit ihrer lebensbejahenden und fröhlichen Ausstrahlung- wünschen wir uns, jedem einzelnen Zuhörer im Konzert dieses freudige Lebensgefühl mitgeben/vermitteln zu können.“


Die Künstler erzählen über die Komponisten und deren Werke und machen damit ihre Konzerte zu einem ganzheitlichen Erlebnis.
Ein Wort noch zum Namen: Der Ensemblename Duo Clarivier leitet sich aus den alten Schreibweisen Clarinette und Clavier ab.

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Duo Clarivier Vita Gerit Lense

“Ihr Feingefühl lässt sie sowohl zu einer begnadeten Solistin als auch zu einer nuancenreichen Duopartnerin werden“ (Neue Musikzeitung) Gerit Lense, geboren in Wiesbaden, erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit 5 Jahren.

Klavierstudium an den Musikhochschulen Stuttgart bei Prof. Renate Werner, München bei Prof. Margarita Höhenrieder und Barcelona bei Prof. Maria Jesus Crespo Morell.
Die Stipendiatin der Richard Wagner Stiftung erhielt wichtige musikalische Impulse durch gemeinsames Arbeiten mit herausragenden internationalen Pianisten, z.B. Prof. Karl Heinz Kämmerling und Prof. Bernd Glemser.

Sie konzertiert im In- und Ausland – als Solistin z. B. bei den Rieser Kulturtagen, in Klavierkonzerten z. B. mit dem Radiosinfonieorchester Pilsen, in der Philharmonie im Gasteig mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und als Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin.
Mehrere Rundfunkaufnahmen beim Bayerischen Rundfunk belegen ihr künstlerisches Wirken.
Seit 2000 setzt sie sich in ihren Konzerten für die Verbreitung des Klavierwerkes von Joseph Haas ein. Zwei Solo CDs hat sie dazu bereits 2004 und 2009 unter dem Label Cavalli Records eingespielt.  Eine weitere CD mit Werken von Franz Liszt und Joseph Haas ist vor Kurzem im Handel erscheinen.

Duo Clarivier

Duo Clarivier Vita Markus Renhart

Geboren ist Markus Renhart in Zell am See. Doch prägend wird erst einmal für ihn als zukünftigen Musiker die Mozart-Stadt Salzburg. Dort besucht er als 13-Jähriger ein Konzert des Klarinettisten Karl Leister. Für Markus Renhart ein Schlüsselerlebnis. Schon drei Jahre später studiert er in Salzburg am Mozarteum bei Emil Rieder.

Doch der Wunsch einmal in der Weltstadt der Musik zu studieren, bei einem berühmten Wiener Philharmoniker, wird immer größer. Wien rückt in den Fokus, wo er bei Peter Schmidl und Johann Hindler sein Studium abschließt. Und schon während des Studiums mit den Wiener Philharmonikern bei einer Neuproduktion von Richard Strauss’ „Elektra“ an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Claudio Abbado mitwirkt. Auch dies für ihn prägende „Sternstunden“.

Die den Klarinettisten endgültig so sehr beflügeln, dass er für die Orchester der Stadttheater Klagenfurt und St. Pölten erste Wahl wird, er unter anderem mit dem Symphonieorchester der Wiener Volksoper in Japan oder als Solist mit der Wiener Akademischen Philharmonie in Spanien auftritt.

Markus Renhart leitet die „Wiener Kammersolisten“, gründet „Trio SonArte“, das „Duo Clarivier“ und das Klarinettenquartett „AIRding4reeds“. Schreibt eine eigene Version von Mozarts „Zauberflöte“ für seine Künstlergruppe „opera miniatura“, spielt in und mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland. Das jüngste Musikprojekt ist zusammen mit der Akkordeonistin Michaela Bauer entstanden: die Gründung des Duos „Bayrisch Österreichischer Feinklang“, kurz B.Ö.F. Das sich mit purer Leidenschaft und Herz der Weltmusik verschreibt. Und vom „Urvater der Harmonie“ Johann Sebastian Bach zum Salzburger Jodler, über Filmmusik bis hin zum Tango mitnimmt.

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